PTV Optima 17 mit neuen Schnittstellen für eine einfache Anbindung an vorhandene Systeme

PTV Optima ist der Schlüssel, um überlastete Verkehrsnetze in den Griff zu bekommen und effizient zu steuern.

voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten

Bereits im Jahr 2010 waren weltweit über 1 Milliarde Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Bis 2040 werden es doppelt so viele sein. Angesichts dieser Entwicklung ist der Einsatz intelligenter Verkehrssysteme unerlässlich. Denn sie ermöglichen den Städten, ihre überlasteten Verkehrsnetze in den Griff zu bekommen und effizient zu steuern. PTV Optima ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Verkehrsmanagement. Die modellbasierte Lösung bietet präzise Verkehrsinformationen für das gesamte Verkehrsnetz in Echtzeit und gibt zuverlässige Prognosen für die kommenden 60 Minuten aus. Das aktuelle Release, PTV Optima 17, verfügt über eine neue Schnittstelle, die die PTV-Technologie mit dem Sydney Coordinated Adaptive Traffic System (SCATS) verbindet. Damit erhalten alle Städte, die SCATS verwenden, Zugriff auf zusätzliche Daten. Zudem lässt sich die Software problemlos in bestehende Systeme einbinden. Weitere hilfreiche Funktionen, wie beispielsweise TRE (Traffic Real-Time Equilibrium), eine erweiterte Datenfusions-Engine sowie vordefinierte Daten-API und die Alternativroutenberechnung mit HyperPath runden das umfangreiche Leistungspaket ab.

Ursprünglich in Australien entwickelt, wird SCATS heute an über 37.000 Knotenpunkten in 27 Ländern weltweit eingesetzt. Dazu gehören Brasilien, China, Singapur und die USA. Dank der neuen Schnittstellen kann PTV Optima 17 jetzt problemlos an SCATS angebunden werden und zur Optimierung des städtischen Verkehrsnetzes in Echtzeit beitragen. Angereichert mit zusätzlichen Daten ermöglicht das Tool, Verspätungen zu minimieren, die Effizienz der Systeme zu steigern und die Fahrzeuge an verkehrsbelasteten Knotenpunkten oder Unfällen vorbeizuleiten. SCATS verarbeitet Daten von Sensoren an Lichtsignalanlagen und in der Fahrbahn eingelassenen Induktionsschleifen, um messbare Ergebnisse zu liefern und für optimale Ampelphasen zu sorgen. Da die Lichtsignalanlagen miteinander kommunizieren und sich synchronisieren, lassen sich so die Wartezeiten an den Knotenpunkten erheblich reduzieren. Anwender von PTV Optima 17 profitieren von diesen zusätzlichen Daten und können fundierte Entscheidungen treffen, da sie über die Verkehrssituation an jedem Knotenpunkt und jeder Ampel bestens informiert sind.

Verbesserung des Verkehrsflusses dank höchst präziser Vorhersagen
Zudem bietet PTV Optima 17 eine verbesserte Offline-Kalibrierung. TRE, der dynamische Umlegungsalgorithmus und Herzstück von PTV Optima 17, berechnet jetzt noch präzisere Offline-Umlegungen. Dies führt zu einem detaillierteren Modell, welches wiederum höchst zuverlässige Prognosen für das gesamte System liefert. Dank einer schnelleren Kalibrierung und Validierung des Modells gestaltet sich der gesamte Set-up-Prozess erheblich effizienter. Dies kommt auch künftigen Anwendern zugute, denn sie sparen Zeit und Geld.

Geringere Komplexität bei der Systemintegration
PTV Optima kombiniert Offline-Verkehrsmodellierung mit Echtzeitdaten, sodass Anwender nicht nur von der zusätzlichen Datenmenge profitieren, sondern auch vom richtigen Mix an Daten, die aus unterschiedlichen Quellen stammen. Das Ergebnis: höchst präzise und zuverlässige Vorhersagen. Mit der erweiterten Datenfusions-Engine unterstützt PTV Optima 17 die Aufnahme von Floating Car-Daten und aggregierten Straßensensorinformationen, einschließlich der automatischen Erkennung von Kfz-Kennzeichen. Darüber hinaus werden auch die Verkehrszählungen auf einzelnen Spuren berücksichtigt. So lässt sich schneller erkennen, an welchen Streckenabschnitten, der Verkehr gerade zum Stillstand kommt. Verkehrsmanagementzentralen verfügen damit über höchst genaue und zuverlässige Informationen und können zeitnah das passende Maßnahmenpaket schnüren. Doch noch viel wichtiger ist der beschleunigte Systemintegrationsprozess. Denn die Verkehrsdaten müssen nicht mehr nach Fahrrichtung aggregiert werden, sondern werden direkt von den Fahrspuren aus an PTV Optima 17 übergeben, wo sie anschließend zusammengeführt werden.

Apropos vereinfachte Integration: Mit dem vordefinierten Path-API präsentiert PTV Optima 17 eine neue Programmierschnittstelle, über die sich Korridore, wie beispielsweise Hauptverkehrsachsen innerhalb eines Verkehrsnetzes, definieren und überwachen lassen. Systemintegratoren oder IT-Manager können diese API über eine Drittanbieter-Softwarekomponente aufrufen, ohne zum Traffic Supervisor, der web-basierten grafischen Benutzeroberfläche von PTV Optima wechseln zu müssen.

Alternativrouten vorschlagen – mit der ÖV-Vorhersage von HyperPath
Städte sollten dem Verkehr immer einen Schritt voraus sein. Dabei helfen Ihnen präzise und zuverlässige Verkehrsmanagementsysteme in Echtzeit, wie beispielsweise PTV Optima, die in der Lage sind, mehrere Alternativrouten zu berechnen. Diese lassen sich anschließend problemlos in Navigationslösungen (z. B. städtische Mobilitäts-Apps) einbinden. Mit PTV Optima 17 haben die Städte automatisch auch Zugriff auf den multimodalen Reiseplaner HyperPath, der eine ausgewogene Nutzung der Verkehrssysteme und Entlastung stark frequentierter Straßen ermöglicht. Mit Hilfe der Vorhersagen des ETA-Moduls für den ÖV – ebenfalls Teil von PTV Optima – berechnet HyperPath Alternativstrecken unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage und sorgt somit für eine optimale Routenplanung.

Möchten Sie mehr über das gesamte Leistungsspektrum von PTV Optima erfahren? Tauschen Sie sich direkt zu diesem Thema mit unseren Experten für Echtzeit-Verkehrsmanagement, Bob Randsdorp und Luca Paone, auf LinkedIn aus.

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