Was wäre, wenn … Sie die beste Route für das von Ihnen bevorzugte Verkehrsmittel fänden?

Was ist der beste Weg zum Ziel? Eine Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel könnte hier die Lösung sein.

Die ein oder andere Situation ist Ihnen sicher nicht fremd:

  • Sie haben sich auf Ihren Routenplaner verlassen und landen schlussendlich in eine Fußgängerzone oder fahren durch eine Einbahnstraße – leider in die falsche Richtung.
  • Es ist strahlender Sonnenschein und Sie wollen mit dem Rad zur Arbeit. Aber dazu müssen Sie erstmal herausfinden, welcher Weg Sie am schnellsten zum Ziel führt. Das Problem: Kein Routenplaner, der Ihnen bekannt ist, berücksichtigt das Fahrrad als Verkehrsmittel. Oder schlimmer: der Routenplaner schickt Sie über gefährliche Hauptverkehrsachsen und berücksichtigt dabei keinerlei Fahrradwege.
  • Ein weiteres Szenario: Sie haben Ihre Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln geplant und warten nun am Bahnsteig auf Ihren Anschlusszug, der Verspätung hat.
  • Was ist der beste Weg zu Ihrem Ziel? Eine Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel könnte hier die Lösung sein. Dabei denken Sie vielleicht an einen intermodalen Navigator, der auf einem multimodalen Ansatz basiert.

Eigentlich sollte es kein Hexenwerk sein, diese Probleme zu lösen. Und das ist es auch nicht. Alle Szenarien haben eins gemeinsam: die Stadtverwaltungen sind nicht an den jeweiligen Auskunfts- und Routingsystemen beteiligt. Ein weiteres Problem könnte die Integration verschiedener Verkehrsmittel (und Behörden) sein und die genaue Abbildung der Situation in Echtzeit (und damit einhergehend prognostizierte Ereignisse/Staus). Dazu gehören beispielsweise falsche Ankunftszeiten auf den Anzeigetafeln an den Bushaltestellen, da diese keine Staumeldungen (z. B. durch Straßensperrungen) oder Baustellen berücksichtigen. Informationen darüber liegen der Stadt vor, aber da sie nicht in die Prozesse eingebunden sind, fließen auch diese Informationen nicht in die Berechnung mit ein.

All diese Stolpersteine könnten beiseite geräumt werden. Und zwar durch eine Kombination aus Multimodalität, Integration und besserer Einbindung der Stadtverwaltungen in Bezug auf Verkehr und Routing.

Die aktuelle Situation
Junge, ehrgeizige Unternehmen erobern derzeit die Verkehrsbranche. Angetrieben durch zahlreiche Optionen und Marktpotenziale arbeiten Sie an anwenderfreundlichen Lösungen, die viele Nutzer überzeugen. Vor allem für die jüngere Generationen sind diese neuen Mobilitätsangebote besonders attraktiv.

Gleichzeitig stellt dies ein Problem dar: Die Stadtverwaltungen haben den besten Einblick in die aktuellen Geschehnisse ihrer Stadt. Sie wissen, was auf den Straßen geschieht, wie viele Einwohner in der Stadt leben, wo aktuell gebaut wird. Auch stehen sie in engem Kontakt mit der Polizei und verfügen über Informationen zu den jeweiligen Be- und Einschränkungen. Um nicht fest im Griff der „jungen Wilden“ zu sein, müssen Städte lebendig bleiben und proaktiv vorangehen, indem sie ihre eigenen Lösungen zu ihren Konditionen anbieten.

Was wäre, wenn Städte mehr tun könnten, als nur am Rand zu stehen und zuzusehen?

HyperPath, das in PTV Optima integrierte Routenplanungsmodul, bietet Städten ein übergreifendes multimodales Navigationssystem (ÖV, Lkw, Pkw, Fahrrad, Park&Ride, etc.), das von ihnen gesteuert wird, um die Bedürfnisse der Bürger und der Stadt in ihrer Gesamtheit zu erfüllen.

HyperPath ist

  • maßgeschneidert – und somit perfekt auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Stadt zugeschnitten (z. B. bevorzugte Strecken, individuelle Reisekosten).
  • offen – und erhältlich als Routing-Engine, die in vorhandene Apps und Mobilitätsportale integriert werden kann.
  • intermodal – unterschiedliche Mobilitätsdienste (ÖV und IV, Parkmöglichkeiten, Carsharing-Angebote) lassen sich problemlos miteinander kombinieren.
  • innovativ – verwendet Echtzeitinformationen zum ÖV und Individualverkehr, Prognosen und Ereignisse.
  • eingebunden in ein Dashboard der Stadt, über das Verkehrsmanager Ereignisse hinzufügen können, über Routing-Strategien entscheiden und Verkehr positiv beeinflussen können.

Laden Sie sich hier das Factsheet zu den KPIs von HyperPath herunter

Verkehrsbezogene Faktoren haben einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und Produktivität der jeweiligen Stadt. Bester Beweis dafür ist die österreichische Hauptstadt: Im achten Jahr in Folge ist Wien als Stadt mit der höchsten Lebensqualität ausgezeichnet worden. Die Umfrage ergab, dass insbesondere eine gute Infrastruktur ausschlaggebend ist für ein Umfeld mit hohem Wohlfühlfaktor. Zur Sicherstellung eines störungsfreien Verkehrsflusses setzt die Region Wien sowohl auf PTV Optima als auch HyperPath. Mithilfe der PTV-Software konnten folgende Leistungskennzahlen deutlich verbessert werden:

  • Bis zu 50 % geringere Fahrtzeiten
  • Bis zu 60 % niedrigere Feinstaubbelastung
  • Bis zu 15 % niedrigere CO2-Emissionen

HyperPath unterstützt VAO, den Verkehrsinformationsdienst für Österreich, dessen wichtigste Aufgabe darin besteht, qualitativ hochwertige Informationen zur aktuellen Verkehrslage im Land zu sammeln und aufzubereiten. HyperPath berechnet die beste Route unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrssituation und bietet Reisenden einen objektiven Vergleich der Verkehrsträger. So kann jeder Verkehrsteilnehmer entscheiden, ob er am besten per ÖV, Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto von A nach B kommt – oder vielleicht sogar alle Transportmittel miteinander kombiniert. Mit täglich einer Million Systemzugriffe ist das Angebot ein voller Erfolg. Lesen Sie die gesamte Erfolgsgeschichte hier: HyperPath für VAO.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie PTV Optima Sie dabei unterstützt, andere „Was wäre wenn“-Szenarios zu lösen, dann können Sie hier die vergangenen Beiträge aus der Reihe nachlesen:

Teil 1: „…Sie auf alle verkehrlichen Eventualitäten vorbereitet wären?“

Teil 2: „…Sie Verkehrsstaus rechtzeitig erkennen und verhindern könnten?“

Teil 3: „…Sie den urbanen Raum ohne den Bau neuer Straßen erweitern könnten?“

Teil 4: „…Sie das Unvorhersehbare vorhersehen könnten?“

Teil 5: „…Sie für freie Straßen in Ihrer Stadt sorgen könnten?“

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